Die Fragebogenaktion: Caritas und Kirche / Unternehmensimage

    Zusammenarbeit

    Caritas und Kirche sollen enger zusammenarbeiten. Das wünscht sich eine klare Mehrheit von 62 Prozent der Befragten. Auch in den persönlichen Antworten auf die offenen Fragen wird dies deutlich: „Caritas sollte klar als gelebte Kirche erlebt werden“. Dieses Zitat spiegelt die Meinung Vieler wider. Gewünscht wird auch die „politische Verantwortung und Mitwirkung der Kirche und ihrer Einrichtungen“. Ganze zehn Prozent stehen einer engeren Zusammenarbeit skeptisch gegenüber.

    Schaut man in die einzelnen Arbeitsfelder werden besondere Chancen der Zusammenarbeit in den Feldern Gemeindecaritas und Flüchtlingshilfe gesehen. Sicherlich wäre die Flüchtlingshilfe vor drei Jahren noch nicht so im Blick gewesen. Dies kann als Beleg gesehen werden, wie durch Kooperation auf aktuelle Problemlagen reagiert werden kann.

    Die Caritas ist weithin in der Bevölkerung bekannt, bietet qualitativ gute Dienstleistungen und hat einen guten Ruf. Davon sind die Befragten in hohem Maße überzeugt. Auch als Arbeitgeber wird sie mehrheitlich positiv eingeschätzt. Das ergibt sich aus dem abschließenden Fragenkomplex zum Image der Caritas.

    Die Innovationsfähigkeit und die Wirksamkeit im politischen Diskurs dagegen werden besonders skeptisch beurteilt. Gefragt worden ist noch gezielter zur Innovationsfähigkeit in einzelnen Arbeitsfeldern. Altenhilfe, Jugend- und Familienhilfe sowie die Behindertenhilfe erreichen dabei die besten Werte. Das entspricht allerdings auch in etwa der Verteilung der Arbeitsfelder auf die Antwortenden.