Digitale Chancen nutzen

    3_Digitale Chancen nutzen

    Spots aus der Befragung

    • Die wichtigsten Zukunftstrends für die Befragten sind der Demographische Wandel mit über 80 Prozent und fast gleichauf die Digitalisierung mit etwa 80 Prozent.
    • Nur knapp 30 Prozent bewerten die Caritas als innovativ und fortschrittlich. Mit 56 Prozent werden Altenhilfe und ambulante Pflege als die innovationsfähigsten Arbeitsfelder gesehen.

    Interview-Spots
    Prof. Helmut Kreidenweis
    Sozialinformatik, Kath. Universität Eichstätt

    • Die digitale Arbeit wird mobiler, mehr Spracherkennung und Übermittelung digitaler Informationen über Klienten direkt über Wohnungssensoren
    • Neue Zielgruppen durch Online-Beratung, Video- Chats und Robot-basierte Beratung
    • Entwicklungsbedarf der Caritas: Modern denkende IT-Architekten und entsprechendes Know-how bei Mitarbeitenden werden notwendig. Es werden Freiräume und Innovationszirkel gebraucht, um digitale Dienstleistungen zu entwickeln.

    Spots aus den Table-Sessions
    These 1: 2025 werden Organisationen der Caritas den Wandel erfolgreich vollzogen haben, weil…

    •  …sie die Zugänge der Nutzer zu Einrichtungen und Diensten durch Workflow-Management geändert haben.
    • …Caritas eine Marke mit eigener App oder als konzentrierter Anbieter von Rechenleistung geworden ist.
    •  …nicht nur Risiken wie Datenschutz sondern auch Chancen gesehen werden. Dafür ist eine Fehlerkultur mit Möglichkeiten zum Ausprobieren und Scheitern etabliert.
    • …Arbeitsprozesse digital gedacht werden.
    •  …Digitalisierung Mitarbeitenden zum Beispiel in der Pflege Freiraum zurückgibt, sich um die Menschen zu kümmern.

    These 2: In Sachen Digitalisierung sehe ich für caritative Organisationen heute folgende konkrete Entwicklungsbedarfe und -potenziale:

    • Der DiCV soll bei unübersichtlicher Marktlage helfen, Fehlinvestitionen zu minimieren, und einen Wissenstransfer organisieren.
    • Die Caritas soll an die Lebenswelten der Nutzer anknüpfen, zum Beispiel durch den Einsatz von Tablets im Kindergarten, und die Infrastruktur milieugerecht ausbauen (freies W-Lan in Wartebereichen).
    • Die Gefahr der Entfremdung und Entwertung von Arbeit, die die Gruppe der Abgehängten vergrößert, und die Angst vor dieser Gefahr sollen überwunden werden.
    • Nicht alles der Digitalisierung untergeordnet wird.
    • In der Digitalisierungsdebatte müssen auch ethische Fragen diskutiert werden.
    • Innovationen müssen finanziert und technische Plattformen dafür geschaffen werden.

    Spots aus der Kreativ-Session
    Aktionsideen, Projekte, Praxisoptimierung, kleine Innovationen…

    • Papierloses Büro
    • W-LAN/Internet für alle Mitarbeitenden, Bewohner…
    • Show-Case für Einsatz digitaler Hilfsmittel in der Altenhilfe
    • Stabsstelle Digitalisierung
    • Juniorprofessur Digitalisierung der Caritasarbeit
    • Digitale Ehrenamtshilfe: Aufgaben kurzfristig per App einteilen
    • Kurse für Medienkompetenz
    • Projekt „Seitenwechsel“ finanzieren, um Führungskräfte und Mitarbeitende mit IT-Firmen wie Google zu tauschen
    • Erziehungsberatung per Chat/WhatsApp entwickeln
    • Innovationen zu Ende denken
    • Digitalisierung ja – aber der zwischenmenschliche Kontakt darf darunter nicht leiden
    • Zeitgemäße EDV-Ausstattung
    • Wahl-o-Mat der Caritas als Evaluationsinstrument und Bedarfsabfrage