Erkennbar als Kirche handeln

    4_Erkennbar als Kirche handeln

    Spots aus der Befragung

    • Über 62 Prozent der Befragten wünschen sich eine engere Zusammenarbeit von Caritasorganisationen mit den Pfarreien.
    • Gute Chancen der Zusammenarbeit werden in den Feldern Flüchtlingshilfe (57 Prozent), sowie mit je 55 Prozent in Tageseinrichtungen und Hospize gesehen.

    Interview-Spots
    Prof. Dr. Matthias Sellmann
    zap, Universität Bochum

    • Kirche ist heute eine Experimentierstätte der Gesellschaft für neue Ideen.
    • Innovationen entstehen im Kleinen.
    • Zukunft der Kirche ist ökumenisch, organisatorisch durch Teilen von Gotteshäusern, Einrichtungen und Budgets.
    • Caritas und Pastoral sind nicht zwei Pole, sondern auf ein gemeinsames Ziel ausgerichtet.

    Spots aus den Table-Sessions
    These 1: 2025 werden Organisationen der Caritas lebensdienlich als kirchliche/pastorale Orte erkennbar und erfahrbar sein…

    • …weil Dienste der Caritas in den Gemeinden als Teil von Kirche angeboten werden oder umgekehrt, zum Beispiel ein Pfarrheim im Altenheim.
    • …Caritas und Pastoral näher zusammengerückt sind.
    • …die örtlichen Caritasverbände stärker durch das Bistum gefördert werden.
    • …Mitarbeitende in ihrer Identifikation mit ihrem Arbeitgeber stärker unterstützt werden.
    • …weil die Caritas-Dienste vor Ort bleiben und als gelebte Kirche empfunden werden.
    • …wenn die Not der Menschen gesehen und Ideologie und Kultur darauf ausgerichtet werden.

    These 2: Hinsichtlich der Erkennbarkeit/Erfahrbarkeit von Kirche in caritativen Organisationen sehe ich heute folgende konkrete Entwicklungsbedarfe und -potenziale:

    • Die Chance des Zusammenrückens kann durch Klärung der Begriffe gefördert werden.
    • Caritas handelt als Kirche und dies wird erkennbar.
    • Einrichtungen der Caritas werden als pastorale Räume erkennbar und in diesem Sinne entwickelt.
    • Kirche nutzt die Chance, durch caritative Angebote vor Ort ein soziales Gesicht zu bekommen.
    • Der Anspruch „Nah am Menschen sein“ muss gelebt werden.
    • Kirche und Caritas müssen sich besser vernetzen.

    Spots aus der Kreativ-Session
    Aktionsideen, Projekte, Praxisoptimierung, kleine Innovationen…

    • Der Bischof und/oder die Weihbischöfe arbeiten einmal im Jahr für einige Tage in einer Einrichtung oder einem Dienst der Caritas mit
    • Stark ökumenisch ausrichten!
    • Christliches Profil zeigen und Vielfalt zulassen
    • Verantwortliche für das Thema „Spiritualität“ benennen
    • Freiraum für kirchliche Themen schaffen
    • Mehr christlicher Arbeitgeber sein
    • Mehr Frauen in Führungspositionen
    • Position beziehen auch zu unbequemen Themen – auch politisch
    • Kindergärten in Kooperation von Caritas und Kirche
    • „Jesus-App“: Glaubensfragen online stellen können und erste Antworten erhalten
    • Kursangebot „Glauben lernen“ für Mitarbeitende – Dating-Börse für Glaubensfragen
    • Mit Pfarrgemeinden gemeinsame Events in Kirchen veranstalten
    • Mehr Mitbestimmung bei der Vergabe der Bistumsmittel für die Aufgaben der Caritas
    • Konfessionelle Grenzen zwischen Caritas und Diakonie überwinden
    • Kirchentag im Kleinen: Aktionstage mit und in der Gemeinde
    • Altenhilfeplanerin der Caritas in der Kirchengemeinde
    • Kirchengemeinden sollen zehn Prozent ihrer Immobilienbestände caritativen Einrichtungen zur Verfügung stellen Aufsuchende Arbeit – „moderne“ Gemeindeschwester Inklusiven Bürgertreff einrichten
    • Mittel bereitstellen für die Verstetigung der Allgemeinen Sozialberatung in Kirchengemeinden