Fürsprecher benachteiligter Menschen sein

    2_Fürsprecher benachteiligerter Menschen sein

    Spots aus der Befragung

    • Der wirtschaftliche Erfolg der Caritas wird mit über 40 Prozent höher bewertet als der Erfolg der sozialpolitischen Arbeit (unter 30 Prozent).
    • Künftig soll sich Caritas besonders einsetzen für Kranke und Pflegebedürfte sowie Menschen mit Behinderung (jeweils über 90 Prozent) sowie für Kinder und Jugendliche (über 80 Prozent).
    • Je jünger die Antwortenden sind, umso weniger wünschen sie sich ein Engagement für Arme, Arbeitslose und Schuldner.

    Interview-Spots
    Dr. Stefan Nackt 
    MdL, CDU-Sozialpolitiker, Münster

    • Caritas steht für Qualität und Ansprechbarkeit.
    • Caritas muss sich um Menschen kümmern, die andere nicht im Blick haben.
    • Die Hilfe für ältere Menschen und für junge Familien, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden wichtigere Hilfebereiche.
    • Herausforderung für die Caritas ist, ihren besonderen Auftrag in der Gesellschaft zu verdeutlichen und zu zeigen, was das Christliche an Caritas ist.

    Spots aus den Table-Sessions
    These 1: 2025 prägt Caritas in unserer Gesellschaft menschendienlich die sozialpolitische Agenda, indem sie…

    • …klarer Fehlentwicklungen benennt und unbequem ist, klare Kante zeigt für benachteiligte Menschen in den klassischen Themenfeldern der Caritas.
    • …konstruktiv Kritik äußert und eigene Lösungsansätze entwickelt.
    • …versöhnend wirkt im Umfeld gesellschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Polarisierung und Spaltung.
    • …Möglichkeiten des Mitgestaltens für Mitarbeitende, Ehrenamtliche und Betroffene anbietet.
    • …das Verhältnis von Unternehmertum und identitätsstiftenden Wirkungskreisen neu austariert.
    • …mit der verfassten Kirche Seite an Seite die gleichen Ideale vertritt.

    These 2: Was den Auftrag caritativer Organisationen betrifft, Fürsprecher benachteiligter Menschen zu sein, sehe ich heute folgende konkrete Entwicklungsbedarfe und -potenziale:

    • Die Möglichkeiten der Mitgestaltung Betroffener müssen ausgebaut werden.
    • Caritas muss Politik in die Pflicht nehmen und deren Problembewusstsein stärken.
    • Bezüglich Unternehmenskultur sollte sich die Caritas in Bezug auf die Leitungsstrukturen vom katholischen Verband zum Sozialunternehmen entwickeln.
    • Die Caritas darf ihren „Ursprung“ als Fürsprecherin benachteiligter Menschen nicht aufgeben.

    Spots aus der Kreativ-Session
    Aktionsideen, Projekte, Praxisoptimierung, kleine Innovationen…

    • Sorgenbüro in der Gemeinde
    • Projektwochen für relevante Themen
    • Patensysteme ausbauen und neue etablieren
    • Anlaufstellen für „Sprachlose“ schaffen
    • 100.000 Euro für ein Coaching bei den Herren Spahn und Schneider
    • Jeder sagt seine Meinung
    • Coaching gegen Populismus, um Gegenwind aushalten zu können
    • Gemeinnützige Baugenossenschaft in caritativer Trägerschaft
    • Menschen mit geistiger Behinderung als „Mitarbeiter“ gleichwertig einsetzen
    • Reihe „Zeitungsrubrik“ zu Themen von benachteiligten Menschen
    • Jahresthema nutzen für bereichsübergreifende Aktionen
    • Ein prominentes Gesicht für benachteiligte Menschen gewinnen
    • „Kaufhaus“ für Lebensmittel zum Verteilen auf „Augenhöhe“, keine Tafel 10 Werbesekunden beim Superbowl/WM-Finale